Parodontaler Screening-Index (PSI)
Der PSI zeigt in wenigen Minuten, ob eine parodontale Behandlung nötig ist. Die Untersuchung ist schmerzfrei, und aus dem Befund ergibt sich das persönliche Erkrankungsrisiko.
Mehr dazuZahnfleisch und Kieferknochen
Zahnfleisch und Kieferknochen: Wie eine Parodontitis entsteht, woran Sie sie erkennen und was eine Behandlung wirklich leistet.
Die eigenen Zähne möglichst lange behalten: Dieser Wunsch steht im Mittelpunkt einer Zahnmedizin, die auf Vorbeugung setzt. Sorgfältige Mundhygiene zu Hause und die professionelle Unterstützung in der Praxis sind dabei keine Gegensätze, sondern zwei Hälften desselben Wegs – und sie ersparen später aufwendige Behandlungen.
Der Zahnhalteapparat trägt jeden einzelnen Zahn. Geht er verloren, wächst er nicht nach. Deshalb entscheidet bei parodontalen Erkrankungen nicht die Methode über den Ausgang, sondern der Zeitpunkt: je früher erkannt, desto mehr lässt sich erhalten.

Parodontale Erkrankungen verlaufen meist schmerzlos. Sie werden deshalb oft erst in einem späten Stadium bemerkt. Mögliche Anzeichen einer Gingivitis oder Parodontitis:
Im fortgeschrittenen Stadium geht Gewebe unwiederbringlich verloren. Eine frühe Diagnose und Therapie sind deshalb entscheidend. Stellen Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bei sich fest, suchen Sie Ihre Zahnarztpraxis auf – in der Anamnese wird genau auf solche Beobachtungen eingegangen.
Die Parodontitis ist eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt; etwa drei von vier Erwachsenen sind im Lauf ihres Lebens betroffen, viele ohne es zunächst zu wissen. Ursache sind Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Werden diese Beläge nicht gründlich entfernt, verhärten sie zu Zahnstein. Es kommt zu Rötung, Schwellung und Blutungsneigung.
Bleibt das unbehandelt, zerstört die Entzündung die Fasern, die den Zahn im Kiefer halten, und greift auf den Knochen über. Ohne Fasern und Knochen lockern sich die Zähne – und gehen möglicherweise verloren. Oft wird die Erkrankung umgangssprachlich Parodontose genannt; fachlich ist das etwas anderes.
Häufig gesucht
Der PSI zeigt in wenigen Minuten, ob eine parodontale Behandlung nötig ist. Die Untersuchung ist schmerzfrei, und aus dem Befund ergibt sich das persönliche Erkrankungsrisiko.
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Sie ist ein Baustein jedes modernen Prophylaxekonzepts. Jeder erhaltene eigene Zahn ist besser als der beste Zahnersatz – und die Reinigung ist der günstigste Teil des Weges dorthin.
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Eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats – unabhängig vom Alter, an einem oder an vielen Zähnen, unterschiedlich schnell und in verschiedenen Schweregraden.
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Kurz beantwortet
Ein Implantat kann viele Jahre halten – entscheidend ist, wie gesund das Gewebe ringsum bleibt. Wer eine Parodontitis hinter sich hat, trägt dabei ein höheres Risiko: Dieselben Bakterien können auch das Gewebe um ein Implantat angreifen. Man spricht dann von einer Periimplantitis.
Vor einer Implantation sollte eine Parodontitis deshalb ausbehandelt sein. Danach entscheidet die Nachsorge: regelmäßige Kontrollen, professionelle Reinigung und sorgfältige Mundhygiene zu Hause. Unter diesen Bedingungen sind Implantate auch nach einer Parodontitis eine verlässliche Lösung.
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